Ardbeg Authentic Collection 1975 19 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
19 Jahre
Alkoholgehalt
47.3%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
03.1975
Abfülljahr
02.1995

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:880,00 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-4 von 4 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1566

Whiskyspace Deutschland 1566

12. Juni 2026, 08:01:14

War für mich echt bit of a revelation 😅 Ziemlich medizinisch am Anfang, so Pure medicinal embrocations, Kräuterlikör, alte gepresste Blumen und etwas ausgetrockneter Honig. Dann kommt Teer, tarred rope, Cocktailbitters, Anis und so harziges Tannenholz dazu. Irgendwie sogar Olivenöl, Gesichtscreme und ein Hauch Lack, aber auf eine spannende Art. Der Abgang ist mittel, mit kandierter Orange und Kräutern. Hatte nur ein rather tiny sample, aber das ist genau so ein Dram, den ich nachts noch langsam sip and analyse würde. Dazu kam mir kurz sogar gebratene Muschel in den Kopf, seltsam aber cool.

MUCK CITY DYNASTY

MUCK CITY DYNASTY

27. Mai 2026, 02:19:09

Beim Öffnen fällt die Farbe auf – blasses Gold, sehr natürlich. Der Duft hat etwas von Kiefernsägemehl und Teer, fast wie alte Farbtöpfe. Im Mund fühlt es sich mittellang an, mit Noten von schwarzem Knoblauch und neuem Leder. Der Nachgeschmack ist voller Kiefer, dazu etwas kandierte Zitrone. Es fühlt sich an wie eine andere Welt, zusammenhängend im Glas, aber die Stärke hat natürlich nachgelassen. Irgendwie erinnert es an alten Amontillado und Zitrusliköre, sogar an Knete – eine Kindheitserinnerung. Minzsoße taucht frisch am Ende auf, aber nicht zu viel. Tarry ropes und beef marrow? Hmm, interessant. Englische Rezeptur vielleicht? Insgesamt eine coole Erfahrung! 😊

coer

coer

3. Mai 2026, 12:21:11

Hmm, alsooo... 🍂 Erstmal riecht es voll nach... dunkler Schokolade und so ein bisschen nach Ofenbrot. Fast wie bei Omas Küche, wenn der Kuchen anbrennt – aber auf die gute Art! Dann im Mund: total weich, fast schon cremig. Kommt auch Zitrone vor? Nein, eher Orange, so eine kandierte. Und ganz hinten, ganz dezent, ein Hauch von... Honig und Walnuss. Der Abgang ist lang, warm... bleibt so ein bisschen rauchig und würzig im Hals. Naja, fast wie ein gutes Essen. 🥃 Muss man mal probieren, wenn man auf sowas steht. Nicht mein Lieblingsterz, aber... jo, ganz gut!

André Felipe Pianaro

André Felipe Pianaro

30. Apr. 2026, 02:41:16

Hmm... die erste Nase ist rauchig, fast wie ein Lagerfeuer im Wald 🪵🔥. Hmm, ganz leicht auch was Süßes, vielleicht getrocknete Früchte? 🤔 Im Gaumen dann: überraschend weich! Aber sofort kommt diese würzige Wärme, so ein Hauch von Zimt und... nussig? Irgendwas Erdiges. Ein bisschen wie Waldboden nach Regen, nur halt... edel. 😅 Der Abgang ist lang, bleibt so gemütlich im Hals. Nicht scharf, eher so ein sanftes Glühen. Hmm, nice. 👍 Ach, und ganz hinten, wenn man nochmal riecht: vanille? Oder eher Karamell? Hmm, schwer zu sagen. Aber macht Lust auf den nächsten Schluck!

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