Ardbeg 2000 19 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
19 Jahre
Alkoholgehalt
46.2%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
2000
Abfülljahr
2019
Fasstypen
American Oak and Oloroso Sherry Casks

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 9 Notizen Einloggen zum Bewerten
Marc B.

Marc B.

5. Juni 2026, 17:13:12

Was für eine überraschend weiche Nase, erst mal so leicht und floral, fast wie Orangenblüten. Dann kommt diese cremige weiße Schokolade durch, gemischt mit einer subtilen Rauchigkeit, die mich an Lapsang Souchong erinnert. Beim Trinken wird's interessanter – plötzlich tauchen diese tropischen Guaven auf, und ja, eine ganz leichte Note von "neuen Gummistiefeln" oder Naturkautschuk, die überraschend gut dazu passt. Irgendwo im Hintergrund auch gerauchte Mandeln. Die Textur ist mittel, sehr angenehm, und das Finish hat etwas Salziges, fast wie Herzmuscheln am Meer. Ein Hauch von Vanille bleibt übrig. Muss sagen, die Kombination aus leichtem Rauch, exotischer Frucht und dieser weichen Schokolade gefällt mir tatsächlich sehr gut 😊 Ein Whisky zum nachdenken, nicht zum hektischen Trinken.

terrorable

terrorable

27. Mai 2026, 07:33:51

Hmm, das riecht ja spannend – erst mal ganz klar nach Weißwein, fast schon wie ein trockener Riesling 🍷 Dann kommt so eine leicht teerige Note, die mich an neue Gummistiefel erinnert... nur ganz dezent, fast so, als würde man in einem Blumenladen neben der Schuhabteilung stehen. Im Gaumen dann eine Überraschung: plötzlich denke ich an grünen Tee und Guaven, richtig tropisch und frisch 🌴 Aber das wird direkt wieder eingefangen von so einem cremigen Weiße-Schokolade-Effekt – gar nicht so krass wie manchmal, eher wie Honig von Manuka. Irgendwie federleicht und trotzdem komplex, fast wie ein Kammermusik-Quartett, bei dem jedes Instrument seinen Moment hat 🎻 Die Tannine sind da, aber nicht nervös, eher wie leicht geräucherte Mandeln. Und am Ende? Eine feine Rauchigkeit, wie Asche nach Lagerfeuer, aber ganz weit weg... so nostalgisch, aber gar nicht altmodisch. Einfach rund, fast schon zu perfekt für einen Dienstagnachmittag 😉

Muhammed

Muhammed

27. Mai 2026, 02:46:07

Beim ersten Schluck sofort an ein Quatuor da camera gedacht – so harmonisch und fruchtig! 🍊 Tropische Früchte wie Guaven und eingelegte Ananas, dazu Orangenblüte und Vanille. Leichter Aschegeschmack, fast wie Lapsang Souchong, und eine subtile Gumminote. Klingt vielleicht verrückt, aber erinnert mich an frische Wellies und ein wenig an Clams – salzig und mineralisch. Die Tannine sind weich, und es geht sehr leicht runter. Hat etwas von Oloroso Sherry, aber weit entfernt von den 1970ern. Finde es wirklich lecker! 😊🎶

TheGuyWhoHasOpinions

TheGuyWhoHasOpinions

12. Mai 2026, 22:41:49

Also, nach dem ersten Schluck... wow! 🤯 Erstmal voll cremig im Mund, fast schon ölig. Dann kommt sofort diese rauchige Süße, so wie wenn man über einem Lagerfeuer Marshmallows röstet. 🔥 Aber warte... nach ner Weile wird's richtig spannend! Da tauchen plötzlich getrocknete Aprikosen und ein Hauch von Zimt auf. So ein bisschen wie der Geruch von Omas Apfelstrudel, nur in flüssig. 🍎✨ Der Abgang... puh, der bleibt lange! Erst leicht pfeffrig, dann so ein angenehmes Holzaroma, fast wie in einer alten Bibliothek. Irgendwann ist der Whisky fast weg, aber da ist noch dieses süße Schimmern... wie Honig von der Wabe. 🍯 Muss sagen, der passt perfekt für einen kalten Winterabend. Einfach einschenken, zurücklehnen und genießen. 👍 Fast schon zu schade, ihn nur allein zu trinken... man will sofort jemandem erzählen, wie toll der ist! 😄

MyNameIsSam

MyNameIsSam

12. Mai 2026, 15:21:52

Also, ich hab den Whisky gerade probiert und muss sagen: Schmeckt erstmal voll nach Rauch, fast wie 'n Lagerfeuer am Abend. 🔥 Dann kommt 'ne leichte Fruchtigkeit durch, erinnert mich an reife Äpfel oder Birnen. 🍎 Hat auch so 'nen kleinen scharfen Kick, nicht zu viel, aber merklich. 😄 Im Abgang is er richtig weich und warm, bleibt lang auf der Zunge. Voll angenehm! 👍

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