Ardbeg 1991 11 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
11 Jahre
Alkoholgehalt
62.2%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
1991
Abfülljahr
10.2002
Fasstypen
Bourbon Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:150,00 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 7 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1624

Whiskyspace Deutschland 1624

15. Juni 2026, 09:28:53

Riecht erstmal ziemlich wild: Seeluft, Rauch, Salz und so ein Hauch Nagellackentferner, fast wie alter Lack im Schuppen. Beim Trinken kommen Sauerkraut, saure Rübe, Limette und etwas Chili durch, daneben Austern, Seegras und gesalzene Butter. Irgendwie schräg, aber spannend 😅 Hinten raus bleibt es lange salzig, leicht honigig und ziemlich naturverbunden, wie ein Spaziergang am kalten Meer mit nassem Tweedmantel.

Whiskyspace Deutschland 1597

Whiskyspace Deutschland 1597

12. Juni 2026, 16:57:21

Riecht erstmal ziemlich wild: frischer Kirschbrand, Stroh, Meerwasser und so ein Hauch Nagellackentferner. Dann kommt salzige Butter, Austern, Sauerkraut und etwas grüner Pfeffer dazu, echt wie draußen an der Küste nach Regen 🌊 Im Mund leicht honigsüß, aber gleich wieder sauer-salzig mit Sauerteig, Chili und ein bisschen Tabasco. Ziemlich verrückt, aber irgendwie spannend. Der Nachhall bleibt lange, mit altem Tweed, Lack und dieser feuchten Natur-Nummer.

Lizzycatella

Lizzycatella

3. Juni 2026, 06:09:09

Zuerst mal: So ein kräftiger Lackgeruch, fast wie Aceton. Dann wird’s interessant – plötzlich erinnert mich das an frisch gebrannten Kirsch, aber auch an diesen typischen sauren Strunk. Irgendwie auch etwas Rauch und Salz, wie frische Austern am Meer. 🫠 Ganz komische Mischung: Erst pfefferig-scharf, dann wieder buttrig. Und dieses Sauerkraut-Aroma, das hält sich ziemlich lange. Am Ende bleibt ein ganz leichter Heugeschmack, fast wie bei einem jungen, wilden Ardbeg. Ziemlich durchgedreht, aber irgendwie auch vielversprechend. 👍

Taylor

Taylor

27. Mai 2026, 03:49:46

Ah, das war ein wilder Ritt! 🤠 Zuerst dieser scharfe Limettenstoß, fast wie Cidervinegar, dann sofort diese salzige, rauchige Welle... als stünde man bei Ebbe am Nordseestrand. Die Nase erinnert mich total an alten Tweed-Mantel und nassem Stroh, mit einem Hauch von frischem Kirsch aus der Brennblase. Und dann dieses Klebstoff- und Nagellack-Aroma, das gar nicht so stört, sondern irgendwie... charakterstark ist? Fast schon wahnsinnig. 😂 Im Gaumen dann grüner Pfeffer, Meerwasser und diese eingelegten Sardellen, kombiniert mit saurem Kraut und salziger Haferbrei. Überraschend auch kandierte Rüben und ein ganz leicht honigartiger Unterton, der die ganze Salzigkeit etwas abfedert. Der Abgang ist lang, mit Rauch und Salz, und lässt einen mit dem Gefühl zurück, wirklich mittendrin in der Natur zu sein – so eine Art wilder, junger Abenteuergeist. Heftig, aber faszinierend! 🌊

Der Schwobee

Der Schwobee

9. Mai 2026, 08:01:28

Ah, der Whisky hat einen schönen rauchigen Geschmack mit etwas Honig und Vanille. 🍯 Der Abgang ist warm und lang. 😊 Ein bisschen Holznote ist auch da, erinnert mich an gemütliche Abende. 🔥 Hmm, vielleicht etwas zu süß für mich, aber insgesamt sehr angenehm. 😉

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