Ardbeg 1990 12 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
09.1990
Abfülljahr
01.2003

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:1.389,00 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 9 Notizen Einloggen zum Bewerten
Kieran

Kieran

4. Juni 2026, 13:57:07

Wow, diese Farbe – so dunkles Bernstein, fast schon wie Teer 😮‍💨 Zuerst riesig rauchig und nach nasser Erde. Irgendwie erinnert mich das an verbrannte Kastanien über Tannenzapfen-Feuer, und ja... auch so ein bißchen nasser Hund liegt in der Luft. 🐕 Schwer, ölig und würzig im Mund. Die Sherry-Note ist schon dominant – zu heavy vielleicht? Dazu Nelken, Kardamom, diese bitteren Orangen und so ein Kräuterlikör-Gefühl wie Chartreuse. Fast schon pechig. Zum Glück nicht übertrieben torfig. Aber im Nachklang wird es richtig erdig und schokoladig. Sowas wie Lakritz und Kastanienhonig kommen noch. Ganz schön bestie, dieses Ding.

Byte

Byte

3. Juni 2026, 04:55:10

Wow, das ist ein starkes Stück. Sehr dunkler Bernstein fast schon wie Lack. Zuerst rieche ich die Sherry-Süße, die klar dominiert, aber dann kommt so eine Hustensirup-Note durch, fast wie Menthol und Nelken. Das Ganze ist irgendwie erdig, fast wie nasser Hund oder ein alter feuchter Keller. Beim Trinken ist es eine dicke, ölige Bestie – so vollmundig. Die Sherry-Wand ist mächtig, aber dahinter versteckt sich ein grüner, fast pflanzlicher Freund. Vielleicht etwas bittere Orange oder Pflaume? Im Gaumen wird’s dann rauchig, fast wie Pech, und im Abgang ganz klar erdig und schokoladig mit Kastanienhonig. Der Nachhall ist lang, würzig, mit Kardamom und Lakritz. Ein wildes, garstiges, aber faszinierendes Tier. 🤔

Kenshin Himura

Kenshin Himura

2. Juni 2026, 19:30:12

Der Duft ist gleich faszinierend: rauchig, fast wie ein altes, feuchtes Kellerregal. Dazu kommt eine überraschende Note von Kräuterlikör und etwas Menthol. Einmal probiert – ja, die Textur ist wirklich dick und ölig. Fast so, als hätte ich gerade einen großen Schluck Olivenöl getrunken. Im Geschmack dominieren ganz klar bittere Orangen und Pflaumen, die Sherry-Note ist etwas zu dominant. Und hinter all dem scheint sich ein pflanzlicher Freund zu verstecken. Aber die Nase ist klasse! Ich röste Kastanien über Tannenzapfen-Feuer, Kardamom und Süßholz mischen sich dazu. Die Asche schmeckt dann erdig und schokoladig, wie ein geteerter Armagnac. Zum Schluss bleibt ein Hauch von Myrtengeist und Kastanienhonig. Ein starkes Erlebnis, nicht ganz einfach. 🥃

Brohansen

Brohansen

27. Mai 2026, 03:31:16

Beim ersten Blick fällt die sehr dunkel bernsteinfarbene Farbe auf. Der Duft ist großartig – Noten von Curry, Rosinen, und die Sherry-Note dominiert etwas. Es ist ein dickes Biest! 🐾 Im Mund fühlt es sich an, als hätte ich gerade 10cl Olivenöl geschluckt – extrem dick und ölig. Minze und Menthol werden stärker, und seltsamerweise erinnert es mich an feuchte Hunde. Chestnut Honey? Nicht direkt, aber es hat etwas Süßes wie Honig. 🍯 Die Aromen sind vielfältig: Bitterorangen, Kardamom, Gewürznelken, und ein Hauch von Erdnüssen über Tannenzapfenfeuer. Der Nachgeschmack ist erdig und schokoladig, mit einem Teer-Akzent. Es ist nicht übertrieben torfig, aber komplett – wie ein alter, muffiger Keller oder ein Lagerhaus. Die Sherry-Note ist etwas zu dominant, und ein pflanzlicher Freund versteckt sich vielleicht hinter der Sherry-Wand. Ich schmecke auch Anklänge von Kräuterlikören und etwas Lakritz. Insgesamt ein intensives und unvergessliches Erlebnis! 😊

The Hater

The Hater

25. Mai 2026, 23:43:14

Sehr dunkel im Glas, fast wie alter Bernstein. Riecht nach Rauch, Sherry, Rosinen und bisschen Keller 😅 Am Gaumen dick, ölig, mit Lakritz, Kräuterlikör, Minze und dunkler Schokolade. Dazu etwas Teer, Erde und bittere Orange. Der Rauch ist da, aber nicht total übertrieben. Hinten raus würzig, Nelken, Kastanienhonig und so ein leicht medizinischer Menthol-Touch. Ziemlich wuchtig, aber spannend.

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