Ardbeg 1974 18 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
18 Jahre
Alkoholgehalt
43%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
1974
Abfülljahr
1992

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:974,00 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 8 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1624

Whiskyspace Deutschland 1624

15. Juni 2026, 09:29:14

Ziemlich kräftig für so wenig Alkohol, ehrlich gesagt. Erst kommt bittere Orangenmarmelade mit Orangenzeste, dann so ein kräuteriger Zug wie grüner Chartreuse, Thymian und Grillkräuter. Dazu etwas Teer, Gummi und neue Fahrradschläuche, aber nicht unangenehm, eher spannend 😅 Im Nachklang wird’s ölig, leicht salzig, mit Walnusslikör, Kampfer und diesem Massagebalsam-Gefühl. Bleibt echt lange hängen, nur ein kleines bisschen mehr Wucht hätte ich mir gewünscht.

Whiskyspace Deutschland 1597

Whiskyspace Deutschland 1597

12. Juni 2026, 17:01:04

Dunkelgold im Glas, erst viel Orangenschale und so eine kräuterige Bitterkeit, fast wie ein Verdauungslikör. Dann kommt schnell was Grünes aus dem Holz, erinnert mich an Chartreuse, dazu Kampfer und Thymian. Komisch spannend: etwas Olivenöl, Sesamöl, sogar neue Fahrradschläuche und angebrannte Reifen 😅 Rauchig und leicht fettig, aber trotzdem rund. Hinten fast marmeladig, mit gebratenen Jakobsmuscheln und Salz im Kopf. Für die niedrige Stärke erstaunlich kräftig, auch wenn ich mir kurz noch etwas mehr Druck gewünscht hätte.

Whiskyspace Deutschland 1565

Whiskyspace Deutschland 1565

12. Juni 2026, 07:57:41

Uff, der ist echt wuchtig. Gleich viel dicker Torfrauch, so erdig, teerig, ein bisschen wie altes Seil und feuchter Lagerraum. Dazu Salz, Jod und so eine kräuterige, fast medizinische Note. Mit der Zeit kommt etwas Süße durch, der Sherry wirkt schön drin verwoben, aber alles bleibt trocken, ölig und ziemlich eigen 😅 Schwarzer Pfeffer, Kampfer, alter Schwarztee… irgendwie schräg, aber total fesselnd. Der Rauch hängt ewig nach.

Brunocsf

Brunocsf

5. Juni 2026, 04:29:44

Okay, also das ist mal was anderes. Schon die Farbe ist dunkelgold, fast wie flüssiges Karamell. Zuerst kommt diese rauchige, leicht ölige Note, nicht gerade grillig, eher wie frisch geteertes Holz oder vielleicht auch ein bisschen verbrannte Autoreifen. Komisch, aber irgendwie fesselnd. Dann tauchen ganz andere Aromen auf: etwas Walnusslikör, ein Hauch von geröstetem Sesamöl und frischem Thymian, fast wie auf einem Kräutergrill in der Provence. Im Gaumen ist der Alkohol kaum zu spüren, obwohl die Power da ist – ziemlich beeindruckend für den geringen Grad. Der Stil ist trotzdem etwas runder, fast marmeladig, mit einer bitteren Note wie bei Orangenmarmelade oder grünen Walnüssen. Im Abgang wird es dann sehr lang, mit einer seltsamen Kombination aus Salz, Menthol, neuem Fahrradschlauch und einem Hauch von grünem Chartreuse. Richtig intensiv. Nach all den Jahren immer noch beeindruckend. 🧐

NoNoGrass

NoNoGrass

27. Mai 2026, 03:52:22

深金色的液体,刚闻的时候有点咳嗽糖浆那种甜腻感,紧接着是消化利口酒的苦味和一点橙皮的气息。😂 喝到嘴里倒是出乎意料,像某种糕点,带着青核桃和核桃利口酒的味道,同时烟熏味非常突出——焦油、橡胶,甚至有点像烧焦的轮胎,但奇怪的是又有点油脂感。💨 后段好像有点普罗旺斯香草在烤架上的感觉,加上薄荷的清凉。酒精度明明不高,力量却相当惊人,几乎有点果酱般的浓郁感,这么多年过去还是很厉害。👍 整体很丰富,尾韵长得要命,最后留下一点草药膏和轻微粗犷的回味。有意思。

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