Ardbeg 10 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
10 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
1.000 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Abfülljahr
2010

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:44,62 $(2026-05-30)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-3 von 3 Notizen Einloggen zum Bewerten
NorwegianGiant

NorwegianGiant

6. Juni 2026, 02:00:57

Ah,das ist ja ein besonderes Erlebnis. Zuerst riecht man den Torf,aber nicht so schwer. Dann kommen Butterscotch und ein Hauch von Zitrone. Im Mund schmecke ich sofort Salzigkeit,fast wie Brise. Die Wurzelerde und Karottenoberteile mischen sich,irgendwie spannend. Dann wird es immer rauchiger,aber nie übertrieben rauchig. Die Ananasnoten und der Dill sind am Anfang da,werden aber schwächer. Schmeckt fast wie ein Gin,aber doch eigenständig. Die weiße Weinnote ist subtil. Der Abgang ist lang,salzig,fast wie Sardellen. Leicht mandelig und mit Aschenote. Ein guter Whisky,der sich fokussiert anfühlt,auch wenn er früher vielleicht komplexer war. Prost! 🥃

Elena Tintar

Elena Tintar

5. Juni 2026, 08:41:53

Die ersten Schlucke sind süß und erdig, fast wie nasse Walderde nach dem Regen. 🌧️ Dann kommt dieses leichte Enzian- und Gin-Aroma, ein bisschen wie Kräuterlikör, aber dezent. Im Mittelgang wird es spannend – plötzlich salzig, fast brackig, als hätte man Meerwasser im Glas. Dazu eine Spur Buttercreme und diese seltsamen Möhrengrün-Noten. Sehr eigen. Und dann kommt der Rauch. Erst nur dezent, aber er schleicht sich immer mehr rein, wird dichter und erdiger, fast wie alter Auspuff. 🌫️ Am Ende ist er richtig dominant, big smoke, und die Salzigkeit bleibt auch lange. Ganz nebenbei tauchen noch Ananas-Gummibärchen und ein Hauch Dill auf. Richtig komplex, aber irgendwie fließt es zusammen. Genau wie die Nase versprochen hat. 👃🏼

Theread 34

Theread 34

3. Juni 2026, 09:21:36

Zuerst mal ein süßer, erdiger Anfang – fast wie Waldboden nach dem Regen. Dann kommt ganz schön viel Rauch, wirklich big smoke, der sich langsam zu mehr und mehr smokiness entwickelt. Für eine Weile schmeckts sogar leicht ashy, wie kalte Asche, und irgendwann auch so nach Abgasen, ein bisschen wie in einer alten Garage 🤔 Die Mitte wird trockener, ganz globally dry, und die Fruchtigkeit wird weniger – zuerst little fruitiness, dann fast garkeine mehr. Dafür schmeck ich was Salziges, briny fast, und so Noten von Enzian, Wurzeln, auch etwas Dill. Leicht gin-artig, nicht as complex, aber fokussiert – perfectly focused. Am Ende wirds noch trockener, paler and paler im Geschmack, mit langem, salzigem Ausklang – long and saltier. Neben dem Rauch entdeck ich noch Butter, Mandeln, und seltsamerweise Anchois und Karottengrün, plus etwas Ananas-Bonbons 🍍 Alles in allem ein excellent whisky, nicht immensely smoky, aber intensiv in seiner Art.

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