Ardbeg 10 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
10 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Abfülljahr
08.06.2018
Fasstypen
Bourbon barrel

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 9 Notizen Einloggen zum Bewerten
JONNY

JONNY

6. Juni 2026, 00:40:51

Also, ich merke sofort diese helle, lebendige Note. Geräucherte Mandeln und ein bisschen Lachsrauch sind richtig da. Die Limette kommt total durch, fast spritzig. Kein Vanille im Geschmack. Die Nachhaltigkeit zieht sich lang, mit einem leichten Teer- oder Papptouch. Irgendwie plastikartig, wie Knete. Schmeckt nach Lapsang-Souchong-Tee, voller Rauch. Einfach, aber intensiv mit Limette. 😊

Simone Scalia

Simone Scalia

4. Juni 2026, 12:57:12

Der erste Schluck: Limette, so lime-y und bright, full of lime. 🍋 Dann kommt das Salzige, wie seawater oder brine, fast wiewhelks oder kippers. Mandelnoten sind da, smoked almonds und ein Hauch von almond oil. Kein obvious vanilla, kein wine. Die Konsistenz ist distillate-driven, crystalline, mit einem razory Akzent. Der Nachklang ist rather long, mit einem wee tarry/cardboardy touch. Dumbed it down, aber perfekt, wie perfectly perfect! 🤩 Die Textur erinnert mich an hessian.

Tyrael-kun

Tyrael-kun

3. Juni 2026, 08:22:17

Hey Leute, hab grad ein Glas von dem hell goldfarbenen Zeug da. Riecht total nach gerösteten Mandeln und frischer Limette – nichts von Wein oder Vanille. 😊 Im Mund erstmal richtig salzig, fast wie Meerwasser, dann kommt diese rauchige Note durch, erinnert mich an geräucherten Lachs oder Matjes. Dazu eine leichte Kante von Teer und Pappe, die aber stört nicht. Fruchtig-säuerlich, irgendwie wie Zitronenschale, und die Rauchigkeit hält echt lange an. Feurig und klar, echter Bang-for-the-buck-Trunk. 🔥

Silverdale

Silverdale

2. Juni 2026, 03:48:58

Okay, gerade mal ein Glas eingeschenkt. 🥃 Der Gericht ist erstmal... überraschend klar und kristallin, fast wie eine Prise Meersalz und frische Seeluft zusammen. Richtig salzig, sogar ein bisschen wie Algen und Muscheln an einem Nordseestrand. Dann taucht so eine rauchige Note auf – nicht nach Holzfeuer, sondern eher nach geräuchertem Mandelöl oder sogar wie leicht angeräuchertem Lachs aus dem Räucherofen. total interessant! 🤔 Und dieses Limettending ist echt da, ganz frisch, fast weiße Wein-Flair, aber mit einer leichten Knetmasse-Notiz im Hintergrund. Seltsam, aber irgendwie charmant. Im Mund ist es richtig scharf und lebendig, fast schneidend. Dann wieder dieses Salzige, jetzt eher wie Muscheln, und die geräucherten Mandeln kommen wieder. 🤩 Der Abgang ist lang, salzig und leicht rauchig, mit einem Hauch von Kippern und diesem öligen Mandelton. Für den Preis einfach eine echte Überraschung – so viel Charakter und Klarheit! 💯 Skurril, aber verdammt good.

999 gg

999 gg

27. Mai 2026, 10:01:07

Salzig wie Meerwasser, dazu Rauchmandeln und bisschen Räucherlachs 😄 Sehr klar, limettig, fast bissig frisch. Hinten raus etwas Tee-Rauch, nasser Sack und so ein kleiner teeriger Karton-Vibe. Wirkt schlicht, aber genau deswegen ziemlich angenehm.

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