Ardbeg 10 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
10 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
1.000 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Abfülljahr
16.06.2010

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:60,47 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-3 von 3 Notizen Einloggen zum Bewerten
NorwegianGiant

NorwegianGiant

6. Juni 2026, 02:00:58

Ich hab das Glas gerade erst angesetzt… Hmm, erst mal ganz sanfter Rauch, aber der wird richtig schnell stärker. Fast wie ein Lagerfeuer, das langsam hochfährt. Im Mund dann eine trockene, fast weiße Weinnote, mit einem Hauch Zitrone und etwas Butter. Aber die Früchte verschwinden total schnell! Dann kommt eher so etwas Kräuteriges, wie Enzian oder Dill. Und diese salzige, fast schon mineralische Note – erinnert mich ein bisschen an nasses Gestein oder Erde. Der Rauch wird am Ende richtig dominant, fast schon ein bisschen aschig. Und das Ganze hat so eine lange, salzige Abgang. Perfekt fokussiert, sag ich dir. Sehr geradlinig, nicht super komplex, aber hat mich total gefesselt. Cheers! 🥃

Elena Tintar

Elena Tintar

5. Juni 2026, 08:44:56

Ganz schön rauchig am Anfang, fast wie Abgase 😅 Aber dann wird er klarer, fast schon wie Weißwein, mit so ner leichten Fruchtigkeit – Ananas und Zitrone vielleicht? Irgendwann wird’s trockener, salziger... fast wie Meeresluft. Die Asche bleibt eine Weile, dann kommt wieder diese Süße, nur diesmal mit Lakritz und so nem Kräutertouch. Schon komplex, aber irgendwie nicht mehr so wie früher. Hmm. 🤔

Theread 34

Theread 34

3. Juni 2026, 09:22:11

Zuerst habe ich den Torf gerochen, richtig erdig und süß – fast wie feuchte Erde nach dem Regen. Beim Schlucken kam sofort Weißwein und ein Hauch Zitrone, aber schnell wurde es trockener und rauchiger. Salznoten durchzogen alles, wie Meeresrauch oder Anker auf dem Grill. Die Fruchtigkeit ließ nach, stattdessen kam Dill und ein bisschen Kümmel auf, manchmal sogar Aniswurzel. Mit der Zeit wurde es immer rauchiger, fast wie Auspuffgase oder Asche für einen Moment. Nicht übermäßig rauchig, aber präsent. Erdigkeit blieb, zusammen mit etwas Butter und einem Hauch Ingwer. Der Abgang war lang und salziger, wirklich fokussiert. Ich dachte an Wurzeln und Küchenkraut, fast wie Karottenoberseiten. Insgesamt ein erdiger Start, der langsam in Rauch übergeht – weniger fruchtig, aber mit Fokus. Torf übernahm nach und nach. 🤔🔥

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