Enola, no one in particular
6. Juni 2026, 01:24:57
Also, erstmal die Farbe – ein helles Gold, das mich sofort an alte Cognacs erinnert. 🤔 Beim Riechen tauchen ganz viele Schichten auf: erst etwas Wachsiges, dann Kräutertee, ganz klar Holunderblütensirup. Und ganz hinten so ein Hauch von altem Pack Camel, fast wie eine Erinnerung. Sehr komplex. Im Gaumen dann diese überraschende Spannung für das Alter! So richtig fest, aber nicht steif. Nach etwas Quittengelee und reifen Pflaumen, ganz zart. Die Zitronennote ist da, aber sanft, zusammen mit ganz viel Honig – fast wie aus der Wabe. Der Abgang ist lang, sehr honigsüß, und dann kommt diese eine Note von Mönchspfeffer... und ganz am Ende tauchen die Äpfel wieder auf, zusammen mit einem Hauch von Akazienholz. Hmm, fast schon zu nah an dem '91er. Aber nicht schlimm. 😊






