Whiskyspace Deutschland 1869
23. Juni 2026, 18:42:38
Boah, der hat mich gleich so richtig gegroundet – wie ein alter Bekannter, der dich mit einem klugen Blick ansieht und sagt: "Weißt du noch, wie’s früher war?" Erst dieser rauchige, fast rußige Unterton, wie wenn man an einem Lagerfeuer sitzt und die Asche zwischen den Fingern zerbröckelt. Nicht zu viel, aber genug, um zu merken: Der hat Leidenschaft im Korn. Dann kommt dieser Haferbrei-Geschmack, aber nicht süßlich – nein, eher wie ein guter Porridge am Morgen, wenn er noch warm ist und die ersten Tangerinen-Noten aus der Ferne klingen, als würde jemand heimlich ein Glas Saft in die Ecke stellen. Und dann das – dieser Grashalm-Hauch, fast wie frisch gemähter Rasen nach dem Regen, aber nicht zu frisch. Als ob jemand heimlich ein paar Bärlauch-Blätter zwischen die Garne gemischt hätte. Und plötzlich steht da dieser Weizen – nicht aufdringlich, aber da, wie ein alter Freund, der immer pünktlich kommt und sagt: "Ich bin’s, der treue." Manchmal fühlt es sich an, als würde man mit jemandem sprechen, der ehrlich ist bis in die letzten Tropfen – kein Fake, kein moderner Quatsch. Nur das, was wirklich im Korn steckt. Und wenn man dann den letzten Schluck runterspült, bleibt dieses softe Gefühl zurück, als hätte man mit jemandem geredet, der wirklich weiß, wovon er spricht. Au naturel, wie’s sein soll. 🥃




















