Ryu Miraaga
6. Juni 2026, 07:01:18
Diese Nase... zuerst ganz schön schroff. Als hätte man frisch gemahlene Stängel und ein bisschen Vasenwasser im Glas. 🤔 Dann kommt das Rum-Fass durch, fermentierartig, fast schon... grob-mehlig. Klingt komisch, aber es hat was. Am Gaumen dann erst mal Salz und Kreide, trockene Heu-Noten. Irgendwie farmyard-mäßig, aber auf die anziehende Art. Leichte medizinische Töne schleichen sich ein, ganz hinten. Dann plötzlich etwas Frisches – grüne Äpfel, Zitronenverbene? Dazu diese Gerstensüße und ganz leicht Brotkruste. Fast wie ein herber Craft-Beer-Anklang. Die Textur ist etwas mühsam, chlorophyllgrün in der Vorstellung, fast tintig. Trocknend, ja. Und vinyl-artig? So ein merkwürdiger, fast industrieller Unterton. Der Abgang ist mittellang, trocknend, mit diesem typischen, leicht medizinischen „Skulking back“-Charakter. Hmm, das ist gar nicht so einfach. Aber irgendwie... attraktiv. Das bleibt im Kopf. 👍







