User_mp3
6. Juni 2026, 13:05:15
Okay, also, diesen Oban hab ich gestern Abend nochmal probiert. An der Nase erstmal diese getrockneten Steinfrüchte, wie Pflaumenkerne, und auch so ein Hauch von Marillenbrand. 🏖️ Dann wird es mit der Zeit immer zitrischer, fast wie Limettengelee. Im Gaumen dann sofort diese salzigen, küstennahen Noten – wie nasse Kieselsteine am Strand oder gesalzene Erdnüsse. Dazu so eine wachsartige, leicht fettige Textur, die mich an altes Werkzeug oder Lampenöl denken lässt. Aber es ist nicht nur industrie-rustikal: Unten drunter versteckt sich ganz feiner Mangoton, etwas weiße Blüten und ein Hauch von Heuboden. Der Abgang ist trocken, lang, mit wiederkehrender Salzigkeit und einem leisen Ton von Sackstoff. Insgesamt etwas weich, aber die Komplexität ist wirklich bemerkenswert. Einfach köstlich! 👍






