Highland Park 1996 18 Jahre Single Malt Whisky

Highland Park

Inseln · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
18 Jahre
Alkoholgehalt
56.8%
Volumen
50 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Highland Park
Destillationsjahr
1996
Abfülljahr
2014
Fasstypen
Bourbon Hogshead

Preis

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Im vergangenen Jahr näherte sich die Zahl der Touristen, die die schottischen Orkney-Inseln besuchten, 200.000, mit weiteren 130.000 Besuchern, die über 140 Luxuskreuzfahrtschiffe auf die Inseln kamen. Der Tourismus ist für die lokale Wirtschaft von entscheidender Bedeutung, obwohl Fragen zu seiner Nachhaltigkeit aufgeworfen wurden. Während die Auswirkungen der Besucher auf die Umwelt und Infrastruktur Orkneys das Niveau der Isle of Skye erreicht haben, übersteigt der Gesamtwert des lokalen Tourismus 50 Millionen Pfund bei weitem – eine Einnahmequelle, die nicht ignoriert werden kann. Highland Park hat daher beschlossen, sich seinen Anteil zu sichern. Das Besucherzentrum der Destillerie begrüßt jährlich 20.000 Gäste. Anfang Mai 2019 eröffnete das Unternehmen ein Geschäft im Zentrum von Kirkwall, das nicht nur Highland Park Whisky verkauft, sondern auch die Marke präsentiert und einen Bildungsbereich für Community-Trainingsprogramme der Destillerie umfasst. Die Destillerie ist mit 1,5 Maischbottichen, 12 Gärbehältern aus Oregon-Kiefer mit Gärzeiten von 50-80 Stunden und zwei Brennblasenpaaren ausgestattet. Der Maischbottich kann etwa 12 Tonnen Schrot aufnehmen, wobei derzeit nur die Hälfte dieser Kapazität genutzt wird. Der Produktionsplan für 2019 sah die Verarbeitung von 22 Tonnen Schrot pro Woche vor mit einem Jahresziel von 2,5 Millionen Litern New Make Spirit. Highland Park vermälzt 30 % seiner Gerste auf fünf Mälzereiböden, die etwa 36 Tonnen Gerste auf einmal verarbeiten können. Der Torfgehalt der eigenen gemälzten Gerste beträgt 30-40 ppm, während die von Simpson's Company gekaufte Gerste ungetorft ist. Die Destillerie unterhält auch 19 Dunnage-Lagerhäuser und 4 Regallagerhäuser. Die Kernsortimente umfassen 10-jährigen Viking Scars, 12-jährigen Viking Honour, 18-jährigen Viking Pride sowie 25-, 30- und 40-jährige Abfüllungen. Ein 21-jähriger Whisky wurde 2019 hinzugefügt. Das Sortiment umfasst auch Dragon Legend und Viking Tribe, die im August 2018 eingeführt und ausschließlich über Amazon UK verkauft werden. Die Duty-Free-Angebote bestehen aus der Warrior Series, die bereits seit mehreren Jahren erhältlich ist, mit Premium-Abfüllungen wie Ragnvald und Thorfinn, die in den letzten zwei Jahren auf den Markt kamen. Diese wurden 2018 durch vier neue Ausdrücke ergänzt: Spirit of the Bear (40 % vol., hauptsächlich in amerikanischen Eichenfässern gereift, die zuvor Sherry enthielten), Loyalty of the Wolf (14 Jahre, 42,3 % vol., gereift in amerikanischen Eichenfässern mit Sherry und Bourbon), Wings of the Eagle (16 Jahre, 44,5 % vol., überwiegend in europäischen Eichenfässern mit Sherry) und ein 18-jähriger Viking Pride mit 46 % vol. exklusiv für den Duty-Free-Markt. Die Limited Edition Voyage of Raven ist ebenfalls im Duty-Free erhältlich. Die neuesten limitierten Veröffentlichungen umfassen einen neuen 50-jährigen Whisky, den 16-jährigen Twisted Tattoo (teilweise in Rioja-Weinfässern gereift), Valfather – die dritte Ausgabe der Viking Legend Series mit einem hohen Anteil an Bodenmalz und 26 Jahren Reifezeit –, eine First-Fill-Bourbon-Fass-Abfüllung zur Ehren des Fotografen Soren Solkjaer sowie Ness of Brodgar's Legacy, das ausschließlich in der Destillerie und bei Triskelion erhältlich ist. Letztere wurde gemeinsam von den drei Master Distillers Gordon Motion, John Ramsay und Max McFarlane kreiert.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 15 Notizen Einloggen zum Bewerten
Luna&Liah

Luna&Liah

6. Juni 2026, 00:37:27

Heute habe ich einen Whisky probiert, der mich echt überrascht hat! 😊 Zuerst schmeckte ich Erde und bittere Kräuter, so ähnlich wie Löwenzahn. Dann kam ein Hauch von grünem Pfeffer und Quitten dazu – ziemlich heftig und bourbon-artig. Er hat irgendwie zwei Seiten: einerseits honigsüß und nach Heu, andererseits etwas zu trocken und eichig, fast wie Sägemehl. Die Noten von Williams-Birnen machen ihn ziemlich perfekt und abgerundet, mit Walnussschalen und eichigen Tönen. Dazu etwas Pünktlichkeit? Nein, pungent – scharf wie starker schwarzer Tee und Minze. Der Abgang ist ziemlich lang, aber auch schnell? Eher lang. Vanille und das Gefühl von Gras essen – eigentlich schmeckte ich Gras, florale Noten und Ahornsirup. Alles in allem rundet er sich schön ab! 👍

Tidiest

Tidiest

4. Juni 2026, 12:40:42

Dieses Gold im Glas riecht gleich nach Vanille und Honig – fast wie Ahornsirup 🍯 mit einer Prise Minze. Beim ersten Schluck denke ich an frisch geschnittenes Gras, so eine grüne Kavallerie im Mund 😄. Dann kommt Walnusshaut und etwas Pfeffer, auch bittere Kräuter und Erdigkeit, so wie Löwenzahn 🌿. Die Quitte und die Williams-Birne sind eher dezent, dafür umhüllen mich Blütennoten. Der Abgang ist stark wie schwarzer Tee und bleibt lange, bourbonartig und rund. Quick, aber nicht zu flüchtig. Perfekt! ✨

Ionel Tanța

Ionel Tanța

2. Juni 2026, 18:53:04

Wow, das ist ja komplex. 🍂 Erst riecht es total nach Birne und Quitten, so richtig fruchtig, fast schon wie ein Obstbrand. Dann kommt dieses bourbonhafte Vanille- und Honigding durch, gemischt mit so einem erdigen, leicht sägemehlartigen Aroma. Im Mund ist es dann überraschend rund und voll, auch wenn der Alkohol schon ganz schön zieht, fast pfeffrig. Die bitteren Kräuter und die Walnusshäutchen machen es trocken im Abgang, wie starker Schwarztee, der lange nachwirkt. Und dieses grasige, fast wie frisch gemähtes Heu, bleibt irgendwo dazwischen hängen. Ein wilder Geselle, der sich erst zeigen muss. 😉

Steven Fancher

Steven Fancher

2. Juni 2026, 01:25:04

Okay, das hier ist... interessant. Erstmal sieht er richtig schön golden im Glas aus. Der Geruch: Zuerst kommt ganz klar die Vanille und ein Hauch Ahornsirup, aber auch Heu und so ein frischer Grasduft. Dannach wird's etwas würziger, ich denke an Bitterkräuter und so Walnussschalen. Beim Trinken ist er anfangs gar nicht so rund, eher etwas... bissig? Fast ein bisschen wie starken schwarzen Tee trinken. Aber dann schmeckt man richtig die Birnen und diese Quitte, das ist total schön. Auch etwas Pfefferminz und eine ganz leichte florale Note tauchen auf. Irgendwie bourbonig, ohne jetzt zu viel Holz zu haben, nur leichte Eichennoten. Der Erdboden und das "Essen von Gras" sind auch da, bilden so eine interessante Basis. Der Abgang ist ziemlich lang und wird dann doch noch ein wenig trockener und holziger. So ein leichtes Sägemehl-Feeling. Aber insgesamt... ziemlich perfekt zusammengesetzt. Hat zwei Seiten, gefällt mir. 🤔🥃

Jellybean

Jellybean

27. Mai 2026, 09:54:01

Heute Abend habe ich einen Whisky probiert, der war ziemlich stark und fierch 😊 Also richtig intensiv. Geschmacklich kam zuerst Ahornsirup und Vanille, mit ein paar blumigen Noten – erinnert mich an einen Garten im Sommer. Irgendwie auch ein bisschen sägemehlartig, aber nicht schlimm. Dazu kamen bittere Kräuter und etwas Honigartiges, die Farbe war golden. Auffällig war, dass er zwei Seiten hatte: einerseits grasig und mit Quittennoten, andererseits bourbonartig mit grünem Pfeffer. Ein bisschen zu trocken und eichig fand ich, aber sonst recht rund. Der Nachklang war ziemlich lang – ziemlich perfekt eigentlich! 🥃

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