Highland Park 1972 18 Jahre Single Malt Whisky

Highland Park

Inseln · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
18 Jahre
Alkoholgehalt
56%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Highland Park
Destillationsjahr
23.11.1972
Abfülljahr
02.1991

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:220,00 €(2024-02-28)

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Im vergangenen Jahr näherte sich die Zahl der Touristen, die die schottischen Orkney-Inseln besuchten, 200.000, mit weiteren 130.000 Besuchern, die über 140 Luxuskreuzfahrtschiffe auf die Inseln kamen. Der Tourismus ist für die lokale Wirtschaft von entscheidender Bedeutung, obwohl Fragen zu seiner Nachhaltigkeit aufgeworfen wurden. Während die Auswirkungen der Besucher auf die Umwelt und Infrastruktur Orkneys das Niveau der Isle of Skye erreicht haben, übersteigt der Gesamtwert des lokalen Tourismus 50 Millionen Pfund bei weitem – eine Einnahmequelle, die nicht ignoriert werden kann. Highland Park hat daher beschlossen, sich seinen Anteil zu sichern. Das Besucherzentrum der Destillerie begrüßt jährlich 20.000 Gäste. Anfang Mai 2019 eröffnete das Unternehmen ein Geschäft im Zentrum von Kirkwall, das nicht nur Highland Park Whisky verkauft, sondern auch die Marke präsentiert und einen Bildungsbereich für Community-Trainingsprogramme der Destillerie umfasst. Die Destillerie ist mit 1,5 Maischbottichen, 12 Gärbehältern aus Oregon-Kiefer mit Gärzeiten von 50-80 Stunden und zwei Brennblasenpaaren ausgestattet. Der Maischbottich kann etwa 12 Tonnen Schrot aufnehmen, wobei derzeit nur die Hälfte dieser Kapazität genutzt wird. Der Produktionsplan für 2019 sah die Verarbeitung von 22 Tonnen Schrot pro Woche vor mit einem Jahresziel von 2,5 Millionen Litern New Make Spirit. Highland Park vermälzt 30 % seiner Gerste auf fünf Mälzereiböden, die etwa 36 Tonnen Gerste auf einmal verarbeiten können. Der Torfgehalt der eigenen gemälzten Gerste beträgt 30-40 ppm, während die von Simpson's Company gekaufte Gerste ungetorft ist. Die Destillerie unterhält auch 19 Dunnage-Lagerhäuser und 4 Regallagerhäuser. Die Kernsortimente umfassen 10-jährigen Viking Scars, 12-jährigen Viking Honour, 18-jährigen Viking Pride sowie 25-, 30- und 40-jährige Abfüllungen. Ein 21-jähriger Whisky wurde 2019 hinzugefügt. Das Sortiment umfasst auch Dragon Legend und Viking Tribe, die im August 2018 eingeführt und ausschließlich über Amazon UK verkauft werden. Die Duty-Free-Angebote bestehen aus der Warrior Series, die bereits seit mehreren Jahren erhältlich ist, mit Premium-Abfüllungen wie Ragnvald und Thorfinn, die in den letzten zwei Jahren auf den Markt kamen. Diese wurden 2018 durch vier neue Ausdrücke ergänzt: Spirit of the Bear (40 % vol., hauptsächlich in amerikanischen Eichenfässern gereift, die zuvor Sherry enthielten), Loyalty of the Wolf (14 Jahre, 42,3 % vol., gereift in amerikanischen Eichenfässern mit Sherry und Bourbon), Wings of the Eagle (16 Jahre, 44,5 % vol., überwiegend in europäischen Eichenfässern mit Sherry) und ein 18-jähriger Viking Pride mit 46 % vol. exklusiv für den Duty-Free-Markt. Die Limited Edition Voyage of Raven ist ebenfalls im Duty-Free erhältlich. Die neuesten limitierten Veröffentlichungen umfassen einen neuen 50-jährigen Whisky, den 16-jährigen Twisted Tattoo (teilweise in Rioja-Weinfässern gereift), Valfather – die dritte Ausgabe der Viking Legend Series mit einem hohen Anteil an Bodenmalz und 26 Jahren Reifezeit –, eine First-Fill-Bourbon-Fass-Abfüllung zur Ehren des Fotografen Soren Solkjaer sowie Ness of Brodgar's Legacy, das ausschließlich in der Destillerie und bei Triskelion erhältlich ist. Letztere wurde gemeinsam von den drei Master Distillers Gordon Motion, John Ramsay und Max McFarlane kreiert.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 18 Notizen Einloggen zum Bewerten
gloud_genn

gloud_genn

4. Juni 2026, 22:56:53

Also, ich hab das hier gerade in mein Glas geschüttet und der Duft… Mh, erstmal so eine cremige, weiche Süße, wie etwas Honig und Milchschokolade. Aber gleichzeitig auch etwas wie alte Bücher und Leder – so ein bisschen staubig, aber auf eine angenehme Weise. 🌿 Im Mund wird’s dann richtig spannend. Runder, fast ein bisschen ölig, mit einer späten Ernte Elsässer Pinot Gris-Note und Rosinen. Dann kommt diese Würze, Nelken, Petersilie und so Kräuterlikör-Akzente. Überraschend ein Hauch Menthol! Der Abgang ist dann ultra-lang und medizinisch in einem fast schon faszinierenden Sinne, mit einem Hauch von Streichhölzern und Pfeffer. 🔥 Tropfenweise, wie ein ganz alter Sauternes. Verrückt komplex, aber irgendwie total beruhigend.

nukenugget

nukenugget

3. Juni 2026, 01:41:59

Hmm, das war ne ganz andere Liga. Schon beim Öffnen der Flasche kam so eine ganz merkwürdige, süße Fäulnis rüber – wie überreife Äpfel, die schon fast ins Apfelmus übergehen, und dazu so ein Hauch von alten Büchern und Leder. Komisch, aber irgendwie anziehend. Am Anfang im Glas war's dann eine cremige, fast schon milchige Überraschung, die sofort von getrockneten Früchten wie Sultaninen und ganz reichhaltigem Honig überdeckt wurde. Im Hintergrund, ganz dezent, war so ein leichter Touch von Nelken und Minze, fast wie eine alte Kräuterlikör-Komposition. Aber dann, nachdem es kurz im Mund verweilte, kam diese richtig trockene, fast schon rauchige Note durch – das war dann das, was mich an einen kalten Auspuff oder ein altes Fass erinnerte. Überraschend, aber gar nicht unangenehm. Dazu kamen so zarte Orangennoten und eine Spur von Petersilie, die das Ganze irgendwie frisch gehalten hat. Der Abgang war dann wahnsinnig lang, mit einem ganz leisen Schwefelton, der sofort von der Milchschokolade und den Rosinen abgemildert wurde. So ein Wein der Sauternes-Klasse, nur eben als Whisky. Faszinierend. 😌

Spawn543Gaming

Spawn543Gaming

27. Mai 2026, 03:47:26

Beim ersten Schluck: wie in einem alten Weinkeller mit Lehmboden – erdig und tief. Aromen von Seetang-Brühe, Walnüssöl und Damson-Marmelade. So dicht wie dunkle Fruchtliköre, fast sirupartig, mit Maraschinokirschsaft und in altem Cognac eingeweichten Pflaumen. 😊 Dazu exotische Fruchtsirupe und eine sanfte Bitterkeit, die an decadente Schokolade und süßen dunklen Kaffee erinnert. Der Abgang ist thrilling lang, würzig, mit samtweiser Textur. Alles fühlt sich verstärkt an, tiefer und komplexer – ein Wirbel konzentrierter dunkler Früchte. Manchmal kristallisierte Früchte und Pilzpulver, wie aus einem alten Sherryfass. Dunkel fruchtig, mit Noten von Hustensaft-Kirsche und spannender Kräuter-Maggi-Würze. Erdig, fleischig, mit salzigen Umami-Noten von schwarzen Oliven. Dunkle Schokolade, Kräuter, schwarzer Pfeffer, bitter und laubig – wie eine verlorene Welt alter Sherried Whiskies. 🍂

Herman

Herman

27. Mai 2026, 02:38:14

Einfach mal gemütlich eingeschenkt... erstmal so cremig im Mund, total weich. Dann kommt sofort dieses alte Leder, so ein bisschen wie meine Großvaters Aktentasche 😅 Nelken und Sultaninen tauchen auf – irgendwie erinnert mich das an diesen spätlese Pinot Gris aus dem Elsass, den ich letztes Jahr probiert habe. Dann wird es etwas runder, fast schon ein bisschen medizinisch? Aber nicht unangenehm, eher wie ein sehr alter Sauternes. Komischerweise ein Hauch von Auspuffrohr 🤔 Aber gleichzeitig auch Orangen und so eine leichte Weinsauce. Minze schimmert durch, sogar ein wenig Schinken? Hmm. Trocken wird es richtig schön zum Schluss, superb! Die Würzigkeit erinnert mich an verschiedene Kräuterliköre. Dann so leicht schwefelig, wie Streichhölzer die gerade verlöschen – aber in einem positiven Sinn. Sauberes altes Fass eben. Manchmal muss man genau hinhören, was so ein Glas alles erzählt 😉

LBspark🔥

LBspark🔥

25. Mai 2026, 11:21:07

Also, ich hab da neulich diesen Whisky probiert und Mann, was für ein Ding. Schon die Farbe – richtig tiefes Bernstein, fast wie alte Walnussöle im Glas. 👀 Die Nase haut einen fast um: erst so ein erdiger Kellergeruch, alter Weinkeller mit gestampftem Boden, dazu dieses salzige, fast nach Seetang-Brühe. Und dann auf einmal diese dunkle Fruchtwelle, total konzentriert wie ein Strudel aus alten Pflaumen, in Cognac eingelegt, und so ein Hauch von Maraschinokirsch-Saft. Irre komplex. Fast schon ein bisschen wie dieser längst vergessene Sherry-Whisky-Stil, den man sonst nicht mehr findet – verlorene Welt, echt. Dazu so komische, aber geniale Umami-Noten: schwarze Olive, Pilzpulver, sogar Maggi schwingt mit 😅 Und Laubmulch, ne Prise Kräuterlikör-Bitterkeit. Am Gaumen dann erst recht dicht wie Sirup, aber nicht süß klebrig – eher samtig, mit dieser undulierenden, fleischigen dunklen Frucht. Zwetschgenmarmelade, exotische Fruchtsirups fast, aber perfekt balanciert mit einer herben, erdigen Seite. Dann kommt so eine magnifizierte Bittere, tief und komplex, wie dunkle Schokolade, fast dekadent, und süßer schwarzer Kaffee. Ja, und alter Tabak, ein bisschen schwarzer Pfeffer. Erinnert mich fast an Kirsch-Hustensaft von früher, aber auf die gute Art. Der Abgang: endlos, spannend lang, mit Walnussöl und Kräuterbitter, die ewig nachklingen. Echt old school Sherry Cask, aber ohne dass es plump wirkt. Für die Anti-Maltoporn-Brigade vielleicht zu viel, aber ich liebe es, wenn ein Whisky so ein tiefes, fast fleischiges Dunkelfrucht-Vortex ist. 🥃

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