Whiskyspace Deutschland 1939
24. Juni 2026, 01:44:30
Ich schnappe mir einfach die Flasche, ohne viel zu denken. Der erste Schluck ist schon mega überraschend – da ist sofort diese süße Kakaonote, die mich an frühe Sommernächte erinnert, wo man Kaffeegeschmack mit Erdbeeren kombiniert hat. Dazu kommt ein grasig-frischer Touch, fast so, als würde man direkt in einer Wiese sitzen, während die Sonne untergeht. Die Note ist zart, aber gleichzeitig bildet sich ein sharpes, leicht schiefes Gefühl auf der Zunge, das mich irgendwie zum Schmunzeln bringt. Dann plötzlich: tropische Früchte, die mir umhauen, als hätte ich gerade einen Roadtrip durch einen Regenwald gemacht. Die Säure von Pinkgrapefruit und Limette bläht auf, und ich kann fast schon das Kicherbein spüren – total hoptimatisch-mächtig, wie ein IPA, das sich in Whiskey verwandelt hat. Die Fruchtigkeit ist einfach riesig, fast unglaublich, und irgendwie schmeckt es, als hätte ich die gesamte Sommerfrüchteauswahl auf einmal in den Mund genommen. Der Abgang ist mittel lang, aber nicht langweilig: Wachseffekte, Schuhpolierstoff (ja, das klingt komisch, ist aber so) und eine dunkle Schokoladenschicht bleiben hängen. Es ist, als hätte ich grad einen Picknickkorb mit Brot, Kaffee und etwas Säurekick geteert. Manchmal denke ich: Das hier ist einfach nur cool, kein High-End-Geschänk, aber genau das macht es so sympathisch. Einfach nur zum Naschen und Genießen – mit einem Lächeln im Gesicht.











