Glenmorangie 1972 22 Jahre Single Malt Whisky

Glenmorangie

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
22 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Glenmorangie
Destillationsjahr
01.05.1972
Abfülljahr
10.08.1994
Fasstypen
Amerikanische Eiche

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:1.350,00 £(2026-04-30)

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Glenmorangie, bekannt für seinen Pioniergeist in der schottischen Whisky-Innovation, hat die herkömmliche Weisheit bezüglich der Rolle der Hefe bei der Geschmacksentwicklung herausgefordert. Während die Branche traditionell 70% des Whisky-Charakters dem Fass und 30% dem New Make Spirit zuschreibt, glaubt Dr. Bill Lumsden, Leiter der Brennerei und Whisky-Kreation bei Glenmorangie, dass die Hefe einen deutlich größeren Beitrag zum endgültigen Profil leistet. Dr. Lumsden, der einen PhD in mikrobieller Physiologie und Fermentationswissenschaft besitzt, initiierte vor einem Jahrzehnt ein bahnbrechendes Hefe-Experimentierprogramm, das nach wilden Hefestämmen jenseits kommerzieller Sorten suchte. Dies führte zu Allta (gälisch für 'wild'), einem einzigartigen Single Malt, der mit wilder Hefe hergestellt wurde, die aus den Gerstenfeldern in der Nähe der Brennerei geerntet wurde. Der im Februar 2019 mit 8,5 Jahren und 51,2% Alkoholvolumen vorgestellte Allta repräsentiert das Engagement der Brennerei, die Auswirkungen von Terroir und Fermentation auf den Geschmack zu erforschen. Die Produktionskapazitäten der Brennerei werden durch neue Anlagen, darunter ein 10-Tonnen-Voll-Läuterbottich und 12 Edelstahl-Gärbottiche, die im Dezember 2019 in Betrieb genommen werden sollen, erheblich erweitert. Diese Aufrüstung wird die Jahreskapazität auf 7,2 Millionen Liter reinen Alkohols erhöhen. Glenmorangies Kernportfolio umfasst die Flaggschiff-Abfüllungen 10 Jahre und 18 Jahre, während die 25-jährige Abfüllung eingestellt wurde. Die Fassfinish-Kollektion umfasst drei unverwechselbare Abfüllungen: Quinta Ruban, der nun 14 Jahre in Portwein-Fässern im Bereich von 225-Liter-Barriques bis 670-Liter-Pipes reift; Lasanta, ein 12-jähriger, der in 75% Oloroso- und 25% Pedro Ximénez-Sherryfässern gereift ist; und Nectar d'Or, der in Sauternes-Weinfässern nachgereift wird. Signet, dessen Maische 20% Schokoladenmalz enthält, wurde zum Kernsortiment erhoben. Die jährliche Private Edition Serie, die 2009 mit Sonnalta PX eingeführt wurde, präsentiert experimentelle Fassfinishes und innovative Produktionstechniken, wobei Allta die neueste Veröffentlichung ist. Für den Reiseeinzelhandel bietet die Legends Serie exklusive Abfüllungen wie Duthac (Bourbon-, PX-Sherry- und geröstete Jungfauenfässer), Tayne (Amontillado-Sherryfässer) und Cadboll (Bourbonfässer mit Champagner- und Burgunderweinfass-Finish). Aktuelle limitierte Veröffentlichungen umfassen eine 16-jährige Single Cask Abfüllung aus 2018, gefolgt von Grand Vintage Malt 1991 im Frühjahr 2019, einem komplexen Vatting aus Ex-Oloroso-Sherryfässern, Ex-Burgunderfässern und neuen gerösteten Eichenfässern. Im Juli 2019 debütierte Glenmorangie mit dem ersten Brennerei-exklusiven Single Cask (#1784, 16 Jahre), wobei drei weitere Fassveröffentlichungen geplant sind.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 10 Notizen Einloggen zum Bewerten
John Ballard

John Ballard

6. Juni 2026, 03:36:59

Diesen Whisky rieche ich zuerst: nach frisch gebackenen Spekulatius und ein wenig Honig, so feiner Akazienhonig. Dann kommen reife Stachelbeeren und Birnen, fast schon mirabellenartig. Sehr angenehm. Im Gaumen dann: Wow, kräftig! Aber nicht scharf, eher so ein warmes, goldenes Gefühl. Erinnert mich an Wiesenblumen und Wachs. Irgendwie auch etwas Cremiges, wie Butterscotch und Kekse. Die 46% spürt man schön, aber sie tragen nur die Aromen. 🌼 Das Ende ist lang, mit einem Hauch von Zitrus und etwas Kräuterigem. Einfach ein toller Tropfen für den Abend. 👍

TomasTurbandoPinto

TomasTurbandoPinto

5. Juni 2026, 09:29:29

Wow, das ist ja richtig schön! Gleich beim Einschenken ein tolles Blumiges, fast wie ein Sommergarten mit veilchenartigen Noten. 😊 Dazu so etwas Krümeliges, nach Spekulatius-Keksen... und richtig aromatisch, fast schon nach reifer Quitte und Mirabellen. Am Gaumen dann dieses Kraftvolle – die 46% spürt man angenehm – und so eine schöne Balance zwischen Süße von überreifem Apfel, Zitrus und Honigwein. Die Butterscotch- und Nektarnoten kommen auch gut raus. Im Abgang wird es dann langsam warm, etwas Holziges von amerikanischer Eiche, und ein goldener, ziemlich langer Nachklang bleibt. Einfach rund und gut!

Rregjina Rakaj

Rregjina Rakaj

3. Juni 2026, 10:53:14

Das Goldene im Glas erinnert mich an Sonnenlicht in Bernstein 🥃 Gleich zuerst: Duft nach frisch gebackenen Butterkeksen, ganz zart... und dann ein Hauch von Limettenschale. Fast wie eine Earl Grey-Tasse mit etwas Süßholz am Rand. Im Mund... hmm, etwas Quittenmarmelade? Und eine cremigkeit, die mich an guten Weißburgunder erinnert, so weich 🍐 Die 46% sind genau richtig – wärmt ohne zu brennen. Dann kommt das Butterscotch, so richtig gemütlich, und überreife Äpfel vom Baum im Garten. Am Ende wird es richtig blumig... Löwenzahn und Stiefmütterchen, ganz verträumt. Und diese Honignote, so eine cremiger Akazienhonig mit einem Tick Eiche. Bleibt lange auf der Zunge, fast wie Met, nur eleganter 🐝 Perfekt für einen ruhigen Abend nach der Arbeit 🍂

C͓̽a͓̽l͓̽l͓̽_͓̽m͓̽e͓̽_͓̽s͓̽t͓̽o͓̽r͓̽m͓̽

C͓̽a͓̽l͓̽l͓̽_͓̽m͓̽e͓̽_͓̽s͓̽t͓̽o͓̽r͓̽m͓̽

27. Mai 2026, 05:18:46

Also, ich habe gerade diesen Whisky probiert und muss sagen: Wow! Zuerst riecht es nach Honig, fast wie Met, und sieht gold aus. Dann schmecke ich überreife Äpfel, Mirabellen und sehr reife Stachelbeeren. Die Butterscotch-Note ist super, zusammen mit Keksen und Speculoos-Krümel. 🍪 Es hat auch etwas von Earlgrey und weicher Lakritz. Die 46% Alkohol sind perfekt, macht es kraftvoll aber nicht zu scharf. Der Abgang bleibt lange, mit Bienenwachs und einem kleinen Hauch von amerikanischer Eiche. Sehr blumig und duftend, wie Akazienhonig und Nektare – fast wie Stiefmütterchen auf der Wiese. 😊 Ausgeglichen und mit einem touch von Quitten und Lakritzholz.

IndiGoGo

IndiGoGo

26. Mai 2026, 04:51:00

Mann, das duftet ja mal wieder komplett irre, sobald das ins Glas kommt. Richtig schweres Gold, glänzt fast wie flüssiger Honig. In der Nase haut's mich direkt um – so eine wunderbare Florigkeit, fast wie ein ganzer Strauß Stiefmütterchen und dann diese Nektar-Süße. Die überreifen Äpfel und die Mirabellen sind so klar, dahinter ganz klar Quitten und fast schon meursaulty, so fett und wächsern, bisschen Bienenwachs. Und dann zerbröseln da noch Spekulatiuskekse drin, mit einem Hauch von Earl Grey und weichem Lakritz. Am Gaumen ist der echt mächtig, die 46% trägt das alles aber wunderbar floral und trotzdem fest, kein bisschen dünn. Reife Stachelbeeren, fast schon Met-artige Honigwaben dazu. Der Abgang ist ziemlich lang, mit so einer winzigen Eichenwürze, nicht zu viel, passt perfekt. Immer dieser Nachhall von Kekskrümeln und Lakritz im Tee. Richtig schön.

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