Ілля Ветров
6. Juni 2026, 07:21:23
Hmm, diese eine Abfüllung von St. Magdalene hat was ganz Besonderes. Gleich beim ersten Duft denke ich an staubige alte Bücher und Zeitschriften, die auf dem Dachboden vergessen wurden... so ein merkwürdig nostalgischer Geruch. Dann im Mund, puh, das ist eine andere Liga. Zuerst diese herrlich ölige, fast schon wachsartige Textur, die sich langsam legt. Danach kommt eine salzige, fast schon fleischbrühe-artige Würze hoch, die so gar nicht nach typischem Grain schmeckt. Irgendwie erdig, so wie stark aufgebrühter Tee, und dann wieder dieses metallische, fast schon wie alte Münzen. Die Honignoten von den Bienenstöcken mischen sich mit Kreide und Betonstaub – merkwürdig, aber irgendwie stimmig. Das Torfmoor ist so uralt, man spürt förmlich die alten Dachbalken. Und das Ganze klingt nicht ab, sondern bleibt so beharrlich am Gaumen kleben... diese gewaltige alte Mischung. Ein echtes Abenteuer! 🤔

