Eka Mandala Putra
4. Juni 2026, 14:55:00
Also, nach dem ersten Schluck... erstmal ganz ordentlich, naja okay, passt schon. 😄 An der Nase sofort diese ganz harte Zitronentafletten-Note, fast wie Brausetabletten. Dazu etwas Kreide, etwas staubig, so wie alte Malzvorräte in einer Scheune. Im Gaumen dann: direkt, scharf und zitruslastig, wie verdünnte Zitronensaft-Konzentrat. Dazu diese salzige Brühe, wie Maggi-Würze, nur dezenter. Die cremigere Textur vom Malz ist auch da, aber irgendwie... roh, nicht ganz ausgebildet. Dann kommt diese seltsame Seifigkeit, wie von einem alten Rasierpinsel, irritierend. Die Hefe wird immer deutlicher, fast wie frisch aufgebackene Hefezöpfe, aber mit dieser grünen, unreif anmutenden Malzhaftigkeit. Der Nachklang ist heiß und stachelig, mittellang, mit einem Hauch von Senf-Wärme. Im Großen und Ganzen ein simpler Alltagstrinker, Campbeltown-typisch mit der salzig-säuerlichen Kante. Ein bisschen wie verdünnte Gerstentinte mit Sprudel. Nicht komplex, aber durchaus saftig und pretty good für den Moment. 🍋

