Bowmore Vintage Collection 1988 15 Jahre Single Malt Whisky

Bowmore

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Bowmore
Alter
15 Jahre
Alkoholgehalt
43%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Bowmore
Destillationsjahr
15.12.1988
Abfülljahr
27.10.2004
Fasstypen
Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:55,00 €(2024-02-28)

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Die Bowmore Destillerie, idyllisch an den Ufern des Loch Indaal auf Islay gelegen, zählt zu den angesehensten Whiskyproduzenten Schottlands und beherbergt den ältesten erhaltenen Reifungskeller des Landes – Vault No.1. Dieser ikonische Steinkeller, dessen Wandungen teilweise unter dem Meeresspiegel liegen, ist zur Legende in der Whiskywelt geworden und berühmt für die Produktion außergewöhnlicher limitierter Abfüllungen. Im Jahr 2019 erweiterte Bowmore diesen historischen Raum um ein dediziertes Verkostungszimmer, das Besuchern ein immersives Erlebnis an einem der heiligsten Orte des Whiskys bietet. Als eine der wenigen verbleibenden schottischen Destillerien, die traditionelle Bodenmalzung praktizieren, betreibt Bowmore eine dreistöckige Maischebodenanlage, die etwa 30% des gesamten Malzbedarfs produziert. Die restlichen 70% werden von den renommierten Simpson's Maltings bezogen, was Konsistenz und Qualität gewährleistet. Beide Malzströme werden auf einen identischen Phenolgehalt von 25-30 ppm getorft und schaffen Bowmore's charakteristisches Gleichgewicht aus maritimem Charakter und rauchiger Eleganz. Seit 2016 hat die Destillerie ein präzises Maischeverhältnis von 2,5 Tonnen Eigenmalz zu 5,5 Tonnen Simpson's Malz beibehalten. Zwischen 2016 und 2018 führte Bowmore jährlich sieben Maischen durch, bei denen ausschließlich das eigene bodengemalzte Malz verwendet wurde, und im Jahr 2019 wurde diese Praxis auf 28 aufeinanderfolgende Maischen über einen konzentrierten zweiwöchigen Produktionszeitraum ausgedehnt. Die Produktionsanlage wird von einem markanten 8-Tonnen-Edelstahl-Semi-Lauter-Maischbottich mit Kupferdeckel angetrieben – ein Stück Ausrüstung, das zuvor bei Jura Destillery im Einsatz war – ergänzt durch zwei große Kupferheißwassertanks, die für den Maischprozess verwendet werden. Die Gärung erfolgt in sechs Oregon-Pinen-Washbacks, die jeweils nach einem ehemaligen Destillenbesitzer benannt sind. Die Destillerie setzt ein ausgeklügeltes zweistufiges Gärverfahren ein, bei dem jeder Washback mit einem von zwei Primärgarbehältern gepaart ist, gefolgt von der Zirkulation durch zwei Sekundärgarbehälter. Die Garzeiten werden sorgfältig gesteuert und bieten sowohl kurze (60-stündige) als auch lange (90-stündige) Zyklen, um verschiedene Aromaprofile zu entwickeln. Die Reifung erfolgt in einer Kombination aus zwei traditionellen Dunnage-Lagern und einem modernen Regallager, das insgesamt 27.000 Fässer beherbergt. Im Jahr 2019 arbeitete Bowmore mit Höchstkapazität und führte 14 Maischen pro Woche durch (sieben Kurz- und sieben Langgarläufe), was eine beeindruckende Jahresproduktion von 1,8 Millionen Litern New Make Spirit ergab. Bowmore's Kernsortiment umfasst den Einstiegs-No.1, den klassischen 12-jährigen, den raffinierten 15-jährigen (kürzlich umbenannt und verliert die frühere Bezeichnung "Darkest"), den komplexen 18-jährigen und den renommierten 25-jährigen. Die Vault No.1 Serie, im Herbst 2016 eingeführt, zeigt den tiefgreifenden Einfluss des maritimen Umgebung des Kellers. Die erste Veröffentlichung, Atlantic Sea Salt (51,5% ABV), fängt die Essenz der Küstencharakteristik von Islay ein, gefolgt von dem intensiv rauchigen Peat Smoke im Jahr 2018. Die Vintner's Trilogy, im Herbst 2017 vorgestellt, repräsentiert Bowmore's Erkundung der Weinfassreifung durch doppelt gereifte Single Malts. Die Serie startete mit einem 18-jährigen Manzanilla-Sherry-Fass-Finish (13 Jahre in Bourbonfässern, gefolgt von 5 Jahren in Manzanilla-Fässern) und einem 26-jährigen Französischer-Eiche-Barrique-Finish (13 Jahre Bourbon, 13 Jahre französische Eiche). Die Trilogie wurde im Sommer 2018 mit einem 27-jährigen Portweinfass-Finish (13 Jahre Bourbon, 14 Jahre Port) abgeschlossen. Ultra-premium Vintage-Abfüllungen umfassen einen 1966er Jahrgang, der im Herbst 2017 in 50-jähriger Fassstärke abgefüllt wurde, und einen 1965er Jahrgang, der 2018 veröffentlicht wurde. Für den Reisevertrieb führte Bowmore im Frühjahr 2017 eine dedizierte exklusive Palette mit 10-jährigem (Dark and Intense), 15-jährigem (Golden and Elegant) und 18-jährigem (Deep and Complex) ein. Diese Palette wird regelmäßig durch Sondereditionen ergänzt, zuletzt durch einen 21-jährigen im Jahr 2019. Im August 2019 führte Bowmore die Dragon Edition exklusiv für China ein – ein äußerst begehrter Release, der den ersten Teil einer geplanten vier-teiligen Serie markiert. Zur Feier des Feis Ile 2019 (Islay Festival of Music and Malt) veröffentlichte Bowmore zwei Festival-Abfüllungen: einen 23-jährigen 1995er Jahrgang, gereift in Sherryfässern (55,2% ABV), und einen 15-jährigen Bourbonfass-Ausdruck (51,7% ABV).

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 17 Notizen Einloggen zum Bewerten
Yannick_GamingYT

Yannick_GamingYT

6. Juni 2026, 16:07:13

Also, ich hab den hier mal probiert. Naja, riecht erstmal ein bisschen nach Plastik – so neuem, heißem Plastik, kennt ihr das? Aber auch gleichzeitig irgendwie nach eingemachtem Ananas. Voll strange Kombi. 😅 Dann, nach dem ersten Schluck... schmeckt erst so ein bisschen nach Salzwasser und Fischernetzen, also nicht schlimm, aber schon seehr speziell. Dann kommt richtig Ton und Matsch durch, so wie nasse Erde. Aber irgendwo hinten drin steckt auch was Fruchtiges, so gerauchte Früchte, und Cassis-Bonbon. Und ganz kurz, ganz am Anfang, dachte ich an Weißwein, vielleicht so einen kräuterigen Sauvignon Blanc. Im Nachkinn dann plötzlich Farn und Enzian – richtig bitter und grün. Und bisschen Grenadine-Süße, die aber schnell wieder weg ist. Die Assoziation mit Bowmore und den alten 88ern... ja, irgendwie schmeckt das "alt", in einem ungewöhnlichen Sinn. Nicht schlecht alt, sondern... historisch. Weiß nich, wie ich das erklären soll. Hält nicht soo lang an, mittlerer Abgang. Insgesamt: ungewöhnlich, hats ein paar nette Seiten, aber auch einiges, was man nich erwartet. Naja, auf jeden Fall ne Erfahrung. 🤷

Guilherme

Guilherme

4. Juni 2026, 00:29:10

Dieser Whisky... ich weiß gar nicht, ob ich ihn mochte. Also, es riecht so seltsam nach neuen Plastikspielzeugen, ein bisschen fruchtig, aber auch geraucht. Vielleicht wie verbrannte Früchte am Lagerfeuer. Die Nase erinnert mich dann an etwas wie Sauvignon Blanc, nur wärmer. Und tatsächlich, da sind diese Farn-Noten, ganz grün. Dann am Gaumen... hmm. Eine Mischung aus Grenadine-Süße und dem Geschmack von Kassettenbonbons. Aber dann kommt da auch so ein Ton- oder Lehmgfühl, wie nasse Erde nach dem Regen. Manchmal denke ich an alte Angelnetze, die an der Küste trocknen. Und dieser Hauch von Fischöl ist da, ganz dezent. Liegt das am Jahrgang? 1988 war ja noch... naja, manche sagen, das waren andere Zeiten für Whisky. Er hat durchaus seine angenehmen Seiten. Aber insgesamt... nah. So richtig warm werde ich mit ihm nicht. Es fühlt sich an, als ob ich in einer alten Zeitschrift lese, während neben mir eine neue liegt – die Welten berühren sich, aber sie passen nicht ganz zusammen. 🤷‍♂️

Liam

Liam

3. Juni 2026, 11:56:33

Hmm, riecht erstmal nach alten und neuen Magazinen auf einem Regal. Dann ein Hauch von Veilchenbonbons, ganz weich. Irgendwas erdiges, so Lehm maybe... 🤔 Im Gaumen dann diese eingelegten Ananasstücke, leicht geräuchert. Ein Granatapfelsirup-artiges und das Gentiana-Kraut, kräuterig. Hat ganz angenehme Seiten. Erinnert mich etwas an... naja, Geschichte? Irgendwas aus der Schublade. 😅 Der Abgang ist mittellang, mit einem Hauch von neuem Plastik, wie frisch ausgepacktes Spielzeug, und etwas wie Fischernetze und Matsch. Merkwürdig, aber irgendwie spannend. 👍

Artyy 77

Artyy 77

2. Juni 2026, 13:12:59

Also, mal probiert... 🤔 Erstmal riecht’s so ein bisschen nach feuchtem Lehm und alten Fischernetzen, wie am Hafen nach nem Sommerregen. Im Hintergrund so eine ganz leichte Naphthalin-Note, aber nicht schlimm, eher so nostalgisch. Dann am Gaumen... überraschend! Kommt erst so eine süßliche Grenadine-Note, fast wie Violettbonbons, aber gleichzeitig auch was Kräuteriges wie Enzian. Weißwein-Artigkeit schimmert auch durch, zusammen mit so einem ganz zarten, neuen Plastikgeruch – weiß nicht, ob das so sein soll. Am Ende wird’s etwas tonig, lehmig, und der Abgang ist mittellang, nicht besonders intensiv. Insgesamt so ein Mix aus „hmm, interessant“ und „weiß nicht genau, was ich davon halten soll“. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte es die falschen Jahre im Fass gehabt. Na ja, war eine Erfahrung. 🥃

Michael Pannasch

Michael Pannasch

1. Juni 2026, 08:24:36

Probier mal das hier… beim ersten Schluck denk ich gleich an frische Gentiana und ein Hauch von Weißwein, fast so wie ein kühler Riesling. Dann kommt ein leicht rauchiges Fruchtaroma, vielleicht verbrannte Pflaumen oder so? 🤔 Hmm, zwischendurch erinnert mich was an Cassis-Bonbons und ein ganz zartes Veilchen-Aroma, fast wie diese violetten Süßigkeiten. Kommt mir irgendwie ‘unlikely‘ vor, wie so alte Fischer Netze im Keller, zusammen mit einer Prise Tonerde. Irgendwie hat’s auch was von alten Magazinen im Regal, gemischt mit dem Geruch von neuem Plastik – ein bisschen wie ‘wrong years‘, die durcheinander kommen. Der Abgang ist mittel-lang, mit einem Granadine-Nachklingeln. Überraschend und ein bisschen historisch, aber auf eine gute Art. 🥃

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